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Antibiotika-, Antimykotikaleitlinien

Die Hygienesituation in deutschen Krankenhäusern, nosokomiale Infektionen, nachfolgende Komplikationen mit erhöhter Morbidität und Sterblichkeit, ist ein großes Thema in der Presse.

Neben Strategien im Umgang mit MRSA ist ein zentraler Punkt der Maßnahmen die Erstellung von rationalen Antibiotika- und Antimykotikaleitlinien.

Mehrjährige Erfahrungen an der Universitätsklinik in Greifswald wie auch aus durchgeführten Beratungsprojekten zeigen:

Die Anwendung von allgemeingültigen Leitlinien (P-E-G)  trifft häufig nicht die individuelle Resistenzsituation eines Krankenhauses und kann zu Fehltherapien mit suboptimaler Patientenbehandlung und zusätzlichen Kosten führen.

Unser Beratungsangebot, das in Kooperation mit dem Institut für Mikrobiologie und der Abteilung für Infektiologie der Universitätsklinik Greifswald erstellt wurde, sieht zwei entscheidende Schritte vor:

  • Ermittlung und Überprüfung der individuellen Resistenzsituation eines Krankenhauses.
  • Anpassung und Konsentierung von Antibiotikaleitlinien im Bereich der häufigen und kostenrelevanten Verfahren des Krankenhauses.

Wichtig ist hierbei die Einbeziehung der Mitarbeiter in den Prozess der Beratung. Die Mitarbeiter sollten über das Vorgehen bei der Erstellung der Leitlinien in Kenntnis gesetzt werden, um die rationale Basis der Empfehlung zu verstehen und eine fortwährende  Aktualisierung der Therapien sicherzustellen.

Erfahrungsgemäß kommt es nach der Etablierung von konsensualen Anti-Infektiva Leitlinien zu einer deutlichen Reduktion der Antibiotika- und Antimykotikakosten, einer Reduktion der mikrobiologischen Kosten sowie zu einer reduzierten Verweildauer und weniger Komplikationen in der Patientenbehandlung.

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